DIGITALISIERUNG UND DATENSCHUTZ: CHANCE ODER STOLPERFALLE

23. Oktober 2023 durch
UNIVADO

 

Die Digitalisierung öffnet für Unternehmen bisher unbekannte Tore zu gesteigerten Umsätzen und einer höheren Marktpräsenz. Das neue Terrain der Digitalisierung schafft jedoch auch Verantwortung. Datenschutz steht hierbei als signifikante Hürde im Zentrum der digitalen Transformation.

In diesem Blogartikel beleuchten wir sowohl die Potenziale als auch die kniffligen Herausforderungen, die die Digitalisierung für den Datenschutz bedeutet.

DIGITALISIERUNG - DIE REVOLUTION DER DATEN

Je weiter ein Unternehmen im Prozess der Digitalisierung voranschreitet, desto wichtiger und dringlicher wird auch der Schutz von Unternehmens- und Personendaten. Durch Software werden Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen, seien es Informationen zur Produktion, zu Kund:innen, zum Marketing oder zum Nutzer:innenverhalten, erfasst, gespeichert und verarbeitet.

Je intensiver die digitale Integration in einem Unternehmen ist, desto umfangreicher ist die Datengenerierung und -verarbeitung. Die Analyse solcher umfangreichen Datenmengen, häufig als Big Data bezeichnet, mittels künstlicher Intelligenz und spezifischer Algorithmen, kann entscheidende Einblicke für Managemententscheidungen bieten. 

Jedoch steigen parallel dazu die Anforderungen an den Datenschutz beträchtlich. Die Masse der generierten Daten enthält zahlreiche sensible und schützenswerte Informationen. Personenbezogene Daten, die Kund:innen bei Kaufvorgängen oder der Nutzung von Software und Websites offenlegen, erfordern von Unternehmen eine besonders gewissenhafte Handhabung und Sicherung.

 

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 DATENSCHUTZ-CHECKLISTE - WORAUF UNTERNEHMEN ACHTEN SOLLTEN

Die größten Risiken im Zusammenhang mit Digitalisierung und Datenschutz liegen in der Missachtung der Datenschutzgrundverordnung (DGSVO), unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit mit externen Unternehmen, die mit der Datenverarbeitung beauftragt werden.

Befolgen Sie daher folgende Tipps, um den Datenschutz trotz Digitalisierung ernst zu nehmen und keine Strafen zu riskieren:

  • Ernennung eines:einer Datenschutzbeauftragten laut Datenschutzgrundverordnung (DGSVO)

  • Meldepflicht und Einwilligung zur Datenverarbeitung

  • Zusammenarbeit nur mit seriösen externen Auftragsverarbeiter:innen mit hohen Datenschutz-Standards

  • Rechtssicherheit durch Unterstützung von Experten und Weiterbildungen der Mitarbeitenden

  • Ausreichend personelle und finanzielle Mittel für den Datenschutz

  • Klare Datenschutzstrategie und gegebenenfalls ein betriebliches Datenschutzmanagement

  • Adäquate personelle und finanzielle Mittel für die Umsetzung von Datenschutzmaßnahmen

Mangelnde Datenschutz-Kompetenz als größter Stolperstein

Ein unvollständiges internes Datenschutz-Wissen ist der womöglich größte Stolperstein für digitalisierte Unternehmen. Aus diesem Grund ist es für Unternehmen unerlässlich, umfassende Aufklärungsarbeit zum Thema Datenschutz zu leisten.

Eine hervorragende Möglichkeit, um interne Datenschutzkompetenz im Unternehmen zu schaffen, stellt die Durchführung von DSGVO-konformen Datenschutz-Schulungen und Weiterbildungen dar. Durch E-Learning gelingt es, die gesamte Belegschaft zeit- und kosteneffizient zum Thema Datenschutz im Unternehmen zu unterrichten und dadurch nicht nur Unterweisungspflicht nachzukommen, sondern auch Sicherheitsrisiken zu minimieren.

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen unzählige Möglichkeiten und Potenziale für Wachstum und Effizienzsteigerung. Gleichzeitig stellt sie diese jedoch vor erhebliche Herausforderungen im Bereich des Datenschutzes.

Klar ist jedoch: Bei einer richtigen Handhabung durch die Führungsetage des Unternehmens gelingt es, die Datenschutz-Risiken zu minimieren und dadurch in vollem Umfang von der Digitalisierung zu profitieren. Unternehmen, die in der Lage sind, eine robuste und effiziente Datenschutzstrategie zu implementieren, positionieren sich als vertrauenswürdige und zukunftssichere Akteure auf dem Markt. 

Für diejenigen, die den Datenschutz vernachlässigen, kann die Digitalisierung jedoch schnell zur Stolperfalle werden, mit potenziellen Folgen wie rechtlichen Konsequenzen, Vertrauensverlust und Schaden für das Markenimage. Insgesamt ist es unerlässlich, Datenschutz und Digitalisierung als komplementäre Aspekte zu betrachten, die Hand in Hand gehen müssen, um sowohl Chancen zu maximieren als auch Risiken zu minimieren.

FAQ - HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN 

Die Digitalisierung erweitert zwar die Geschäftsmöglichkeiten, bringt jedoch auch Datenschutzherausforderungen mit sich. Dazu gehören die Sicherheit der erhöhten Datenmengen, der Schutz vor Cyberangriffen, die Einhaltung der DSGVO und anderer Datenschutzbestimmungen sowie das Management von Auftragsverarbeitern. Die steigende Komplexität und Vernetzung digitaler Systeme erhöht die Anforderungen an den Datenschutz erheblich. 

Unternehmen sollten eine:n Datenschutzbeauftragte:n ernennen, um sicherzustellen, dass die DSGVO und andere Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen für Mitarbeitende und Führungskräfte helfen, das Bewusstsein für Datenschutzthemen zu schärfen. Zudem ist es ratsam, alle Datenschutzmaßnahmen und -prozesse regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren, um mit den sich ständig ändernden Gesetzgebungen und Bedrohungslandschaften Schritt zu halten.

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